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Fragen & Antworten

Lohnt sich ein Elektroauto für mich?

Lohnt sich ein Elektroauto für mich?

Mit der Volkswagen EV-Check-App können Sie die tägliche Nutzung eines Elektrofahrzeuges virtuell testen. Damit lassen sich Ihre Fahrten aufzeichnen und Sie können live verfolgen, wie sich ein Elektrofahrzeug verhält. Beschleunigung, Energierückgewinnung, Autobahn oder Außentemperatur: Alles wirkt sich direkt auf den virtuellen Batterieladestatus aus. Einfach Elektromodell wählen und schon können Sie den Ladestatus auf Ihren Fahrstrecken analysieren. Die kostenlose App finden Sie in den entsprechenden Stores von Android und Apple.

Welche Vorteile hat ein Elektroantrieb?

Welche Vorteile hat ein Elektroantrieb?

Der Elektroantrieb bietet einige Vorteile. Zuerst einmal der Umweltaspekt: E-Autos stoßen keine lokalen Abgase aus und verringern die Lärmbelästigung in der Stadt. Außerdem ist „Strom tanken” deutlich günstiger als Benzin- oder Diesel zapfen. Und: Ein E-Auto zu fahren macht Spaß – weil die Autos aus dem Stand über maximales Drehmoment verfügen, lassen sie an der Ampel so manchen Sportwagen hinter sich. Auf den ersten Blick sind Elektroautos teurer als Benziner oder Dieselfahrzeuge. Allerdings sparen Sie nicht nur beim Tanken. Auch die Wartung ist deutlich günstiger. Und: Mit dem Umweltbonus sinkt der Kaufpreis weiter. Wer die Möglichkeit hat, ein E-Auto als Dienstwagen zu fahren, spart zusätzlich.

Besteht eine erhöhte Brandgefahr?

Besteht eine erhöhte Brandgefahr?

In den Medien ist die angebliche Brandgefahr von E-Autos immer wieder präsent. Oft wird dabei unterstellt, dass E-Autos besonders leicht Feuer fangen – was allerdings nicht der Fall ist. Karl-Heinz Knorr, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, erklärt: „E-Autos brennen weder heftiger noch häufiger als Benziner oder Diesel, nur anders.“ Die aktuelle Stellungnahme des Deutschen Feuerwehrverbands lautet daher: „Von zertifizierten E-Autos gehen weitgehend vergleichbare Gefahren aus, wie von Fahrzeugen mit anderen Antriebsarten (Kraftstoff, Gas). Auch Brandversuche haben gezeigt, dass die Brandleistung unter Fahrzeugen einer Generation und Größe unabhängig von der Antriebsart vergleichbar ist.“ Im Brandfall können Batterien zudem mit Wasser gelöscht werden. Auch Tests des ADAC haben wiederholt gezeigt, dass das Risiko eines Brandes bei E-Autos genauso gering ist, wie bei Verbrennern.

Wie Nachhaltig sind Elektrofahrzeuge?

Wie Nachhaltig sind Elektrofahrzeuge?

E-Autos sind lokal emissionsfrei. Die Ökobilanz eines Batteriefahrzeugs hängt aber stark davon ab, mit welcher Art von Strom es betrieben wird. Nur wer Strom aus erneuerbaren Energien tankt, fährt nachhaltiger als ein Verbrennerfahrzeug. Das ist umso wichtiger, da bei der Herstellung eines E-Autos deutlich mehr CO2 als bei einem Fahrzeug mit klassischem Benzin- oder Dieselmotor entsteht – im Schnitt das 1,5-fache. Mit der kostenlosen App „Volkswagen EV Check“ finden Sie heraus, wie Ihr Wagen gegen ein E-Auto abschneidet.

Wie schnell fährt ein Elektrofahrzeug?

Wie schnell fährt ein Elektrofahrzeug?

Dadurch, dass reine Elektrofahrzeuge nur einen Gang besitzen, ist die maximale Geschwindigkeit dementsprechend limitiert. Die Modelle des VW ID.3 sind auf 160km/h begrenzt. Der VW e-up! schafft bis zu 130km/h.

Gebrauchtes Elektrofahrzeug kaufen?

Gebrauchtes Elektrofahrzeug kaufen?

Wer den Neupreis eines Elektroautos scheut, kann auch einen Gebrauchtwagen kaufen. Zwar nimmt die Leistungsfähigkeit der Batterien mit zunehmender Nutzungsdauer ab, Experten gehen aber davon aus, dass ein Akku erst nach 1000 Ladezyklen ausgetauscht werden muss. Außerdem gewähren die Hersteller lange Garantien auf die Batterie: Audi zum Beispiel acht Jahre oder 160.000 Kilometer. Und: Auch bei gebrauchten E-Autos profitieren Sie vom Umweltbonus.

TÜV und Elektrofahrzeuge?

TÜV und Elektrofahrzeuge?

Grundsätzlich gelten die gleichen Bestimmungen wie beim konventionellen Fahrzeug, nur die elektrischen Bauteile der Hochvolt-Anlage werden neben den sonst üblichen Bestandteilen einer Hauptuntersuchung speziell geprüft. Die Abgasuntersuchung entfällt hier komplett.

Was ist ein Plug-in-Hybrid?

Was ist ein Plug-in-Hybrid?

Ein Plug-in-Hybrid besitzt einen Verbrennungsmotor, einen Elektromotor sowie eine über die Steckdose aufladbare Batterie. Plug-in-Hybride können ca. 50 km rein elektrisch zurücklegen, bei längeren Distanzen schaltet sich der Verbrennungsmotor ein. Sie sind somit die ideale Lösung für Personen, die sowohl in der Stadt als auch auf Langstrecken (bis 900 km) unterwegs sind.

Günstiger als ein Verbrenner?

Günstiger als ein Verbrenner?

Der Kaufpreis eines Elektroautos liegt meist über dem eines vergleichbaren Verbrenners. Auf Dauer sind Elektroautos aber wegen der geringen Wartungs- und Betriebskosten und der niedrigen Preise für (Öko-)Strom tatsächlich günstiger. Hinzu kommt der Umweltbonus beim Kauf eines Elektroautos. Außerdem sollte man nicht außer Acht lassen, dass infolge der CO2-Steuer die Preise für Benzin und Diesel in den kommenden Jahren weiter steigen werden. Durch die Energierückgewinnung (Rekuperation) können bis zu 20 Prozent Benzin-/Stromkosten gespart werden. Bei reinen Elektrofahrzeugen verlängert die Rekuperation darüber hinaus die Reichweite enorm.

Wie hoch sind die Betriebskosten?

Wie hoch sind die Betriebskosten?

Die „Kraftstoffkosten“ für reine E-Autos liegen selbst bei einem Kilowattstundenpreis von 30 Cent (Haushaltssteckdose) deutlich unter denen eines Fahrzeuges mit Diesel- oder Benzinmotor. Viele Nutzer können zudem durch Förderung oder eine eigene Photovoltaikanlage noch günstiger laden. Besonders dort, wo Verbrenner hohe Verbrauchswerte erzeugen – bei Kurzstrecken oder in der Stadt – punkten E-Autos mit erheblich niedrigeren Betriebskosten. Kein Wechsel von Öl, Luftfilter oder Zündkerzen und zudem durch die starke Rekuperation (Energierückgewinnung) erheblich weniger Bremsenverschleiß – die Wartungskosten für E-Autos liegen deutlich unter denen von Verbrennern.

Elektrofahrzeug und Leasing?

Elektrofahrzeug und Leasing?

Leasing ist für jeden Kunden sinnvoll, der sein Fahrzeug nur ein paar Jahre fahren möchte, um dann wieder auf ein neues Fahrzeug umzusteigen. Weil die Entwicklungsgeschwindigkeit bei der Batterie-Technologie sehr hoch ist und schon bald Fahrzeuge mit größerer Reichweite verfügbar sein werden, bietet sich Leasing bei Elektroautos besonders an.

Wie hoch sind die Reichweiten?

Wie hoch sind die Reichweiten?

Die Reichweite ist abhängig von der Batteriegröße im Auto und variiert stark zwischen den verschiedenen Modellen und je nach Fahrweise. Der Audi e-tron kommt rund 400 km (WLTP) weit. Mit einem Volkswagen ID.3 mit der größten Batterie (77 kWh) werden bis zu 550 Kilometer möglich sein (WLTP). Bei den meisten Hybrid-Fahrzeugen liegt die rein elektrische und damit emissionsfreie Reichweite deutlich unter 100 km, doch für den täglichen Arbeitsweg etwa in der Stadt reicht auch das oft aus. Auf Langstrecken vergrößern die Ottomotoren eines Hybrid-Fahrzeuges die Reichweite auf mehrere hundert Kilometer.

Wie lange lädt ein Elektrofahrzeug?

Wie lange lädt ein Elektrofahrzeug?

Das hängt von der Größe der Batterie und der Kapazität der Ladesäule ab. Eine einfache Grundregel besagt: Je höher die Ladeleistung, desto schneller der Ladevorgang. Allerdings kann die Dauer erheblich variieren - abhängig vom Ladezustand der Batterie. An einer herkömmlichen Haushaltssteckdose kann das Laden je nach Modell eine ganze Nacht oder noch länger dauern. Wechsel-Ladesäulen benötigen ebenfalls ein paar Stunden. Am schnellsten sind Gleichstrom-Ladesäulen an Autobahnen, die Ihr vollelektrisches Fahrzeug in weniger als 30 Minuten zu 80 Prozent aufladen – genug für die nächste Etappe.

Unterschied AC und DC?

Unterschied AC und DC?

Batterien können nur Gleichspannungen (DC) speichern. Die Wechselspannung (AC) des Stromnetzes muss also in Gleichspannung gewandelt werden. Beim AC-Laden erfolgt diese Wandlung im Fahrzeug. Der AC-DC-Wandler ist unter anderem aufgrund von Bauraum auf eine Belastung von bis zu 11 kW ausgelegt. Diese AC-Ladeleistung ist ausreichend, um die meisten Fahrzeuge über Nacht vollständig aufzuladen.

Beim DC-Laden erfolgt die Spannungswandlung innerhalb der Ladesäule. Der entsprechende AC-DC-Wandler kann deutlich größer ausgeführt und die Gleichspannung direkt in die Batterie eingespeist werden. Dadurch wird beim Laden – z. B. an der Autobahn – eine höhere Leistung möglich. Die Ladevorgänge verkürzen sich automatisch.

Was beeinflusst die Reichweite?

Was beeinflusst die Reichweite?

Die Praxisreichweite hängt von vielen Faktoren ab. So spielen Umweltbedingungen, Höhenunterschiede in der Straßenführung, Zuladung und Fahrstil große Rollen. Die Klimaanlage reduziert die Reichweite um 10 bis 15 Prozent. Trotz energiesparender Innenraumheizung reduziert sich die Reichweite um bis zu 30 Prozent. Dank effizientem Motor mit Energierückführung kann sich die Reichweite (gegenüber den WLTP-Werten) sogar erhöhen. Hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten, wie beispielsweise auf der Autobahn reduzieren die Reichweite um bis zu 30 Prozent.

Nutzt sich die Batterie ab?

Nutzt sich die Batterie ab?

Während nach zwei Jahren bei vielen Handy-Akkus schon der Spaß vorbei ist, schwächelt die Autobatterie noch lange nicht. Da Hersteller unterschiedliche Akkus verbauen, gibt es keine pauschale Aussage über die Lebensdauer des Akkus im Elektrauto. Viele Hersteller geben in der Kaufgarantie aber an, nach wie vielen Jahren beziehungsweise gefahrenen Kilometern die Batterie mindestens noch 70 Prozent Ladekapazität besitzt. Gut für die Geldbörse: Sollte die Batterie irgendwann wirklich schwächeln, können Sie einfach einzelne Zellen in der Fachwerkstatt austauschen lassen. Das ist laut „ADAC“ wesentlich günstiger, als eine neue Batterie einzubauen.